Peru

Im September 2013 reisen wir durch einen kleinen Teil Südamerikas, genauer gesagt durch die Anden in Peru.

Arequipa

Plaza de Armas in Arequipa, Peru, Martin Walther Foto & IT

Plaza de Armas in Arequipa

Arequipa oder auch die Weisse Stadt »Ciudad blanca« genannt ist der Start unserer Reise durch Peru. Auf ca. 2350 m.ü.M bleiben wir ein paar Tage und gewöhnen uns an die Höhe, trinken Mate de Coca, Inka Cola und besuchen die Stadt in der Stadt, das Kloster Santa Catalina. Auch ein paar Miradors rund um Arequipa sind Teil unserer Anklimatisierung.

Im Kloster Santa Catalina, Peru, Martin Walther Foto & IT

Im Kloster Santa Catalina

Per Zufall endecke ich auf einem der Stadtspaziergänge, dass Santa Catalina am Dienstagabend geöffnet ist. Das ist doch ein einmaliges Erlebnis, ein Kloster in der Nacht bei Kerzen- und Laternenschein zu besuchen. Wir erkunden Santa Catalina und nehmen die ganz besondere Stimmung auf, als die Kerzen im ganzen Kloster angezündet werden – schon fast ein wenig gruselig.

Hoch oben in den Anden

In den Anden, Peru, Martin Walther Foto & IT

In den Anden

Wir reisen durch die Pampa Cañahuas und überqueren den Pass Patapampa auf 4910 m.ü.M. zwischen Arequipa und Chivay. Auf dem Weg zum Pass erleben wir zum ersten Mal die Farbenvielfalt der Anden, die graue Puna wechselt sich mit blauen Lagunen und weissen Sanddünen ab.

Patapampa Pass, Peru, Martin Walther Foto & IT

Markt auf dem Patapampa Pass

Auf dieser Höhe kommt man beim Entlanggehen des Marktes ganz schön ausser Atem. Der Kontrast der Farben des Marktes zum blauen Himmel und den grauen Steinen und Felsen ist einmalig.

Cañon del Colca

Colca Canyon, Peru, Martin Walther Foto & IT

Der Colca Canyon mit seinen Terassen

Nach der eindrücklichen Überquerung der Anden bleiben wir für ein paar Tage im Colca Canyon auf rund 3200 m.ü.M. Hier erkunden wir die Umgebung zu Fuss und fahren zum Cruz del Condor wo wir auf einen der riesigen Condore hoffen.

Alpacas und Vicuñas

Alpacas, Peru, Martin Walther Foto & IT

Drei junge Huacaya Alpaca

Neben dem Lama und dem Guanaco ist das Alpaca die dritte zahme Art der Andenkamele. Aus der Wolle der Alpacas werden die farbenfrohen Kleider gemacht die man auf jedem Andenmarkt sieht, ihr Fleisch ist übrigens besonders zart.

Vicuñas, Peru, Martin Walther Foto & IT

Vicuñas

Das Vicuña ist das wildlebende Andenkamel und ist staatlich geschützt. Einem davon können wir uns auf der Insel Suasi bis auf 20 Meter nähern, bevor es einen schrillen Warnpfiff ausstösst und uns weiterhin ganz genau beobachtet.

Titicacasee

Uros-Insel am Titicacasee, Peru, Martin Walther Foto & IT

Uros-Insel am Titicacasee

Die schwimmenden Inseln der Uros auf dem höchstgelegenen Süsswassersee der Welt auf 3810 m.ü.M. Der Besuch einer der Inseln ist natürlich Pflicht. Dabei lernen wir viel über den Titicacasee und die Schilfpflanze und deren Verwendung.

Taquile, Peru, Martin Walther Foto & IT

Frauen am Weben auf Taquile

Auf der Insel Taquile lernen wir die strickenden Männer und ihre Frauen kennen. Während sich die Männer ihre Kopfbedeckung selber stricken, weben die Frauen den Gürtel für ihre Männer als Hochzeitsgeschenk.

Cusco, die Inkastadt

Qusqu, Peru, Martin Walther Foto & IT

Qusqu, der Nabel der Welt

Eine weitere Reise über die Anden bringt uns bis nach Cusco, der Inkastadt. Hier machen wir Ausflüge zu den Inkastätten Qenqo, Saqsayhuman, Tambomachy, Puka Pukara und den Markt in Pisaq.

Im heiligen Tal

Inkapfad, Peru, Martin Walther Foto & IT

Inkapfad

Auf einer Tageswanderung im Urubambatal dem »heiligen Tal«, laufen wir auf alten Inkapfaden und begegnen Einheimischen die nur »Quechua« die Sprache der Inkas sprechen. Plötzlich stehen wir vor einer Inkaanlage inmitten der Pampas »Huchuy Qusqo« Klein-Cusco wie unser Guide Magaly erklärt.

Ollantaytambo

Ollantaytambo, Peru, Martin Walther Foto & IT

Ollantaytambo

In Ollanta erklimmen wir die Inkafestung »Ollantaytambo« wo der letzte grosse Kampf zwischen den Spanier und den Inkas stattgefunden hat. Nur mit viel Glück siegten hier die Spanier.

Salinas de Maras & Moray

Salinas de Maras, Peru, Martin Walther Foto & IT

Salinas de Maras

Eine Salzmine inmitten der Anden auf 3380 m.ü.M. Bisher kannte ich nur Salzminen am Meer. Die 3000 Salzterrassen stammen noch aus der Zeit der Inkas und liefern sehr schmackhaftes Salz.

Moray, Peru, Martin Walther Foto & IT

Agrarstätte Moray

In Moray sind 3 Dolinen in verschiedenen Tiefen von den Inkas angelegt worden. Auf den verschiedenen Stufen wurde Mais angepflanzt und so Agrarforschung betrieben.

Machu Picchu

Machu Picchu, Peru, Martin Walther Foto & IT

Machu Picchu

Von Ollanta fahren wir mit dem Zug nach Aguas Caliente und danach mit dem Bus hoch zum Machu Picchu, der letzten Stadt der Inkas. Vom Sonnentor aus hat man einen vorzüglichen Blick auf den Machu Picchu und die Strasse, welche sich in vielen Kehren hochwindet.

Machu Picchu, Peru, Martin Walther Foto & IT

Machu Picchu

Hier in diesen alten Gemäuern spürt man wirklich die Magie der Inkas, es ist unglaublich! Wir nehmen uns 2 Tage Zeit, diese besondere Stätte in aller Ruhe zu entdecken und auf uns wirken zu lassen.

Das Höhenfieber hat mich gepackt, ein weiterer Teil von America del Sur II ist in Planung, die Umsetzung nun leider auch schon vorbei.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.